Meiner Meinung nach ist es völlig sinnlos, nach „Endlagerstätten“ für
Atommüll zu suchen, (die dann eh niemand haben will) Wo sie dann für
Jahrhundertausende gelagert werden sollen. Wer weiß was in 100000 Jahren mit diesen
Untergründen passieren wird. – Seit dem Auftreten der ersten
Hominiden ist die Menschheit äußerstenfalls noch nicht eine Million Jahre alt, und damals war
Pangäa noch zusammenhängend. Die letzte Eis – und Steinzeit mit ihren
Umwälzungen im Untergrund ist gerade mal 10000 Jahre her. Die Pharaonen, die
wir jetzt ausgraben sind gerade mal 3-5000 Jahre alt und ihre Schriften und
Bezeichnungen können allenfalls noch Archäologen lesen, sonst niemand. (Vielleicht
sind wir eh die letzte Generation, die überhaupt noch lesen kann mit all der Elektronik…
)
Wir haben noch nicht einmal ein paar hundert Jahre im Griff!
Nein, hier liegt – denke ich - unsere einzige Chance darin,
unsere „kleinen grauen Zellen“ zu benützen. Wir müssen das Zeug provisorisch an
der Oberfläche - und frei zugänglich, nicht einbetoniert! – lagern, bis die
Wissenschaft – ich schätze in sogar weniger als 100 Jahren – Mittel und Wege
gefunden hat, das Zeug wieder zu rezyklieren – und vielleicht sogar mit Nutzen
für andere Zwecke wieder aufzubereiten! Wenn wir das Zeug - wie ein
Eichhörnchen, das seine Nüsse dann auch nicht mehr findet - nur verbuddeln, hinterlassen wir unseren
Kindeskindern eine fast unauflösliche Hypothek!
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